Architekturfotografie Tipps

Wer möchte nicht die faszinierenden Eindrücke und Motive seines Städtetrips für immer einfangen? Berühmte Sehenswürdigkeiten, pittoreske Innenstädte oder verwinkelte Altstadtgassen lassen die Herzen eines jeden Fotografen höherschlagen. Damit die Architekturfotografie gelingt, benötigt man nicht zwangsläufig eine kostspielige Kamera: Vielmehr verhelfen einige Tipps und Tricks dabei, die technischen und gestalterischen Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Wer wichtige Komponenten wie u. a. Brennweite, Perspektive, Bildaufbau, Blickwinkel und Aufnahmerichtung sowie Beleuchtung beachtet, wird wahrhaft beeindruckende Fotos schießen.

Architekturfotografie Tipps
Architekturfotografie Tipps

Die wichtigsten Handwerkszeuge eines jeden Fotografen

Die optimale Einstellung von Brennweite und Beleuchtung und die geeignete Auswahl von Bildaufbau und Perspektive bilden die Grundvoraussetzung für gute Architekturfotografien. Durch den Abstand und die eingestellte Brennweite des Kameraobjektivs entscheidet man, was auf dem späteren Foto zu sehen sein wird. Bei einer gering gewählten Brennweite begibt man sich quasi in die Nähe des abzubildenden Objektes – dies macht insbesondere in engen und belebten Straßen Sinn, um mögliche Störfaktoren auszublenden. Die zur Verfügung stehende Beleuchtung von Gebäuden beeinflusst die Architekturfotografie in hohem Maße: Die Ausdruckskraft jeder Aufnahme hängt vom Lichteinfluss ab, weshalb die Tageszeit sowie die Wetterverhältnisse richtig gewählt werden müssen. In manchen Fällen lohnt sich die Nutzung einer Belichtungsreihe. Hierbei nimmt man mehrere aufeinanderfolgende Sequenzen desselben Fotos auf, wobei immer unterschiedliche Belichtungszeiten verwendet werden. Nicht zuletzt sind bei der Architekturfotografie sowohl der Blickwinkel und die Aufnahmerichtung als auch der Bildaufbau von großer Bedeutung. Die Wahl der Aufnahmerichtung entscheidet darüber, ob das Gebäude beispielsweise statisch, dynamisch, friedlich oder gar bedrohlich wirkt. Bei diesem Gestaltungsfaktor kann man seiner Fantasie freien Lauf, sodass ein optimaler Gesamteindruck entsteht. Gleiches gilt für den Bildaufbau: Hier müssen die entscheidenden architektonischen Details herausgefiltert und fotografisch umgesetzt werden. Experimentieren ist zwingend erwünscht. Ein Motiv muss nicht zwangläufig immer zentral in die Mitte des Bildes gesetzt werden. Manchmal ist gerade der asymmetrische Bildaufbau die geeignete Wahl, um der Aufnahme mehr Ausdruck zu verleihen.

Der Feinschliff für die schönsten Architekturfotografien

Neben den wesentlichen technischen Detaileinstellungen lassen sich mit kleinen Feinheiten die Besonderheiten eines Gebäudes wahrheitsgetreu darstellen. So stehen Funktionen wie die Panoramafotografie oder der Nachtmodus zur Verfügung. Mit der Panoramafotografie lassen sich selbst weite Stadtlandschaften einfangen und auf einem Breitformat-Foto abbilden. Praktischerweise ist solch eine Funktion bei vielen Digitalkameras sowie Smartphones bereits integriert und lässt sich vollautomatisch bedienen. Im speziellen Modus der Nachtaufnahme können Bauwerke mit all ihrer Einzigartigkeit abgebildet werden, wenn sie des Nachts in meist spektakuläre Lichtverhältnisse getaucht werden. Es lohnt sich immer, in Zeiten der Dämmerung oder bei Sonnenaufgang zu fotografieren. Insbesondere zur „Blauen Stunde“ lassen sich Objekte vor einem malerischen Hintergrund einfangen: Durch den tiefblauen Himmel stellen sich die Motive in einer außergewöhnlichen Atmosphäre dar. Durch einige Tricks können überdies überwältigende Effekte erzeugt werden, beispielsweise wenn die Belichtungszeit verlängert wird: Ab einer Dauer von etwa 15 Sekunden werden die Lichter von fahrenden Autos in Form von auffälligen Lichtstreifen erkennbar. Diese und andere wertvolle Tipps werden im E-Book „Architekturfotografie“ vorgestellt, sodass jedes Foto garantiert einen einmaligen Ausdruck und bemerkenswerte Effekte erhält. Link zum E-Book: https://www.baufi24.de/ratgeber/architekturfotografie/

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